Gesund und Froh Beratung rund um Baby und Kleinkind
Gesund und FrohBeratung rund um Baby und Kleinkind

Welche Form der Beikost für mein Baby?

 

Derzeit gibt es scheinbar nur zwei Lager: die Freunde der „klassischen Beikost“ und deren Gegner- die Anhänger von „Baby led weaning“. Einher geht erneute Verunsicherung, welche Form denn nun die einzig Richtige ist.

Während es sich bei der klassischen Beikost um eine planmäßige Einführung neuer Lebensmittel und der Einführung von Malzeiten handelt, steht BLW einerseits für die Selbstbestimmung des Kindes und andererseits ist das pürieren von Lebensmittel hier nicht mehr zwingend vorgesehen.

 

Wie denn nun und warum?

 

Die allgemeinen Richtlinien für den Beikoststart lauten frühestens mit dem Ende des                   4. Lebensmonat spätestens mit Ende des 7. Lebensmonats.

Die WHO empfiehlt mind. 6 Monate voll zu stillen.

 

Vor dem 5. Monat sind zum einen die notwendigen motorischen Fertigkeiten des Kindes nicht vorhanden, sowie der Darm noch nicht ausgereift. Zum Ende des ersten Lebensjahres gehen dann allmählich die Eisenvorräte des Kindes zur Neige, weswegen ein späterer Beikostbeginn nachteilig wäre.

 

Tatsächlich ist die Beikost frei von starren zeitlichen Begrenzungen, sondern orientiert sich vielmehr an den körperlichen Reifezeichen des einzelnen Kindes. Hier müssen folgende gegeben sein:

  1. Das Kind ist in der Lage selbstständig oder gestützt aufrecht zu sitzen
  2. Das Kind ist in der Lage Gegenstände gezielt zu greifen und zum Mund zu führen.
  3. Das Kind verfügt über einen abgeschwächten Zungen-Ausstoß-Reflex
  4. Das Kind verfügt über genügend Kopfkontrolle und ist in der Lage den Kopf abzuwenden, wenn es nicht essen mag.

Sind diese motorischen Fertigkeiten vorhanden, ist das Kind mit ca. 6 Monaten in der Lage auch feste Kost zu bewältigen.

 

Da es in vergangenen Jahrzehnten Empfehlungen gab, Säuglinge auch schon mit 3 bzw. 4 Monaten zu füttern, konnte es nicht anders geschehen, als eben mit Brei, da die Babys physiologisch eben noch nicht in der Lage waren, andere Formen zu verarbeiten. Ferner zielte die klassische Beikost auf einen zügigen Ersatz der Milchmahlzeiten ab, weswegen hier das planvolle und langsame Einführen neuer Lebensmittel für die Darmverträglichkeit besonders wichtig war.

Heute ist klar, dass die Muttermilch bzw. Prenahrung weiterhin die Hauptmahlzeit darstellt.

Unter Gabe der Milch werden neue Nahrungsmittel deutlich besser verstoffwechselt, weshalb auch das mehrmalige Anbieten unterschiedlicher Lebensmittel möglich ist.

 

Während bei der klassischen Beikost das Kind eher in der passiven Rolle des Zufütternden ist, spielt es hingegen beim BLW die aktive und vor allem selbstbestimmte die Hauptrolle.

 

Es ist deshalb viel wichtiger seine innere Haltung gegenüber dem Kind zu formulieren als sich auf die Form der Beikost festzulegen. Es sollte immer auf die Vorlieben des Kindes geachtet werden, aber auch auf seine eigenen Möglichkeiten. Eltern haben somit einen wesentlichen Einfluss auf das Verhältnis des Kindes zum Essen im Verlauf seines Lebens.

 

Aus meinen Augen haben beide Modelle der Beikost ihre Berechtigung und es ist –entgegen einiger fanatischen  BWL-er- sehr wohl möglich für sich eine Mischform zu finden. In vielen Familien ist es trotz Breikost schon seit Generationen üblich, dem Baby (auch als Zahnungshilfe) eine Brotkruste, kalte Möhre oder Gurke zu geben. Auch kann ein Baby selbstbetimmt und selbstständig  Brei essen, bzw man sollte ohnehin eine Vorauswahl an geeigneten Nahrungsmitteln treffen, aus denen das Kind wählen kann. Umgekehrt nutzt es nichts, wenn ich aus Überzeugung BWL praktizieren möchte aber ich als Mutter nervös und panisch neben dem Kind sitze, aus Angst es könnte sich verschlucken oder ständig mit dem Putztuch wedele, weil irgendwo etwas schmutzig werden könnte…

 

Ich appelliere daher an das eigene Bauchgefühl! Findet euren eigenen Weg! Macht euch frei vom Zwang. Es werden „Richtlinien“ und keine starren Regeln vorgegeben.

 

Um konkret zu erfahren wie ihr die Beikost in der Praxis umsetzen könnt, besucht doch einfach eines meiner Seminare oder macht einen Termin zu einer persönlichen Beratung!

Rund um den Apfel

6. Nov 2018

Es ist Apfelzeit! Wunderbar kann man bereits mit den Kleinsten das Thema aufgreifen und einige Aktivitäten in den Alltag einfließen lassen.

Angefangen damit, den Apfel einmal richtig zu betrachten. Wie sieht er aus, in welchen Farben und Größen gibt es ihn und wie schmeckt er?

Passend hierzu, das schöne alte Volkslied "In meinem kleinen Apfel"

 

https://www.youtube.com/watch?v=8g0TPzqqaZM

 

Lecker lässt sich daraus ein Saft pressen oder ein Kompott kochen oder hier ein Rezept für

 

"Apfel-Waffeln"

 

80 g Zucker oder besser Birkenzucker


Das Mark einer halben Vanilleschote


100 ml Rapsöl


250 g Dinkelmehl


250 ml Milch

 

2-3 Eier


1 TL Backpulver


3 Äpfel (ca. 450 g) der Sorte Elstar

 

Alle Zutaten mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig rühren. Die Äpfel mit Schale in den Teig reiben und anschließend den Teig portionsweise in das Waffeleisen füllen und goldbraun ausbacken.
 

Die Milch kann 1:1 durch einen Pflanzendrink ersetzt werden, die Eier durch z.B. Sojamehl.

 

Man kann die Äpfel auch geschält verwenden. Besonderen Spaß mach dass mit einem Apfelschäler. Das können auch schon die Kleinen...

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Rezept: Energiebällchen oder „Snickerskugeln"

13. Sep 2018

Diese Leckerei ist sowohl als energiereicher Snack in der Stillzeit, sowie als gesunde Süßigkeit für Klein und Groß geeignet. Bitte ein Glas Wasser dazu trinken!

  • 2 Tassen Haferflocken
  • 1/2 Tasse geschrotete Leinsamen
  • 3 Tl Bierhefe
  • 1 El Kokosöl
  • 1 Tasse Erdnussmus
  • 1/2 Tasse Honig
  • ½ Tafelgeraspelte zartbitter Schokolade

 Alle Zutaten bis im Mixer gut vermengen. Anschließend zu kleinen Bällchen formen. Fertig!

 

 

Sammel- und Essensspaß auch für kleine Kinder- Vegane Wildkräuter-Quiche

24. Jun 2018

Heute möchte ich mit euch ein Sommerliches Rezept teilen, dass mir gerade in den Sinn kam und im Anschluss in meinen Magen. Lecker!!!!

 

Kinder haben grundsätzlich Freude daran, auch bei Alltagsdingen mit zuhelfen. Kochen und backen macht besonders Spaß. Für eine sommerliche Wildkräuterquiche kann man ein ganzes Vormittagsprogramm mit den Kleinen planen. Zunächst kann man im eigenen Garten oder auf einer Wiese Kräuter sammeln. (Wer nicht so Firm ist in dieser Thematik, beschränkt sich bitte auf solche, die verlässlcih identifiert werden können!!!) 

Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Schafgarbe, Spitzwegerich, haben heute den Weg in meine Küche gefunden. Dazu Thymian, Rosmarin, Basilikum, Liebstöckel, Erbsen, Tomaten und Möhren aus dem Garten. Neben der Sachkunde dient das Pflücken der Kräuter auch der Förderung der Feinmotorik. Das Waschen der Kräuter ist besonders bei warmen Wetter ein großer Spaß- Wasser planschen geht doch immer!

Während die "Großen" die Kräuter schneiden, können die "Kleinen" den Teig vorbereiten. Kneten und Matschen dient neben dem Feinmotorik-Training auch der haptischen Wahrnehmung und ist sehr beliebt. Beim verrühren der Masse mit den Kräutern, kann ebenfalls durch kleine Kinderhände geholfen werden. da schmeckt das gemeinsame essen am Ende mindestens doppelt so gut!

 

Nun mein Rezept:

 

Für den Teig

 

330g Dinkel Vollkornmehl

1/2 TL Salz

150g weiche vegane Magarine 

80 ml Wasser

 

Alles zu einem glatten Tag vermengen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

 

Für den Belag

 

400g Seidentofu

3 EL Hefeflocken

3 EL Kichererbsenmehl

2 EL Olivenöl

Kräuter

1 Möhre

5 Schoten frische Erbsen

1-2 Tomaten

1 TL Salz

1 TL Cucuma

Muskat

Pfeffer

 

Kräuter nach belieben zerschneiden,

Möhren in dünne Scheiben schneiden.,

Tomaten in Scheiben schneiden,

Den gut abgetropften Seidentofu mit allen Zutaten vermengen.

 

Zuletzt den Teig ausrollen und in eine gefettete Form geben, Kräuter-Tofu-Masse darauf geben und bei zunächst 200 C° in den Ofen nach ca. 15-20 Minuten die Temperatur auf 175C° veringern und weitere 15 Minuten garen.

 

Servieren!

 

Übrigens: der Nährwert von Wildkräutern gegenüber Kulturgemüse ist um mehr als das Tausendfache höher!

 

Ernährungs- Empfehlungen und damit einhergehende Verunsicherung

19. Jun 2018

In meinen Beratungen und Beikost-Seminaren höre ich immer wieder von Müttern, der Kinderarzt habe festgestellt, dass Kind sei zu dick/ zu dünn und man müsste schnell mit Beikost beginnen. Meist liegen solche Aussagen deutlich vor den erreichten 6 Lebensmonaten.

Leider krallen sich viele Ärzte heute an strenge Richtwerte, sei es nun in Wachstumskurven oder sonstigen gesundheitlichen Werten. Sollte nicht der Mensch und somit auch das Kind als Ganzes Betrachtet werden?

Ob ein Kind gerade viel oder wenig Nahrung zu sich nimmt und gerade mehr oder weniger an Größe und Gewicht vorweist, hängt doch nicht von starren Ernährungsvorgaben ab. Kinder wachsen in Phasen, sie entwickeln sich in Phasen. So kommt es schon mal vor-und zwar gar nicht so selten- dass ein Kind gerade in einem Wachstumsschub die doppelte und dreifache Portion einfordert und zu einem späteren Zeitpunkt so wenig isst, dass man es mit der Pinzette füttern könnte. Ferner soll es Kinder geben die wegen eines abzuwehrenden oder zu bekämpfenden Infektes natürlicherweise auf Diät schalten. Auch könnte es sein, dass die Zahnleiste schmerzt oder geschwollen ist und es deshalb nichts zu sich nehmen mag oder gerade deshalb das Bedürfnis hat zu saugen und Lutschen… Ferner stellt sich die Frage nach dem persönlichen Energieverbrauch. Da gibt es Kinder die ständig in Aktion sind und andere sind eher ruhige Vertreter. Würde der Extremsportler die gleichen Essmengen wie der Bürohengst empfohlen bekommen?

Richtlinien für Nahrungsmengen und Wachstums-Perzentilen sind sicher sinnvoll- auch für Eltern- um eine Orientierung zu geben. Die oben genannten Faktoren sollten aber doch aus meiner Sicht immer mit eingezogen werden.

Mein Leitbild ist grundsätzlich das „kompetente Kind“. Das bedeutet, dass man als Erwachsener seinen Sicherheits- und Kontrollzwang gerne mal herunter schrauben und dem Kind dafür einen Vertrauensvorschuss gewähren darf- auch beim Essen!!!

Auch hier wieder mein Appell: „Hört auf euer Bauchgefühl!“ Wenn man sein Kind beobachtet und mit ihm im Dialog steht, hat man in der Regel ein gutes Gefühl dafür ob es zu viel oder zu wenig isst, zu viel oder zu wenig wiegt usw.

Jetzt zu den Beikost Empfehlungen. Diese lauten ganz klar, dass die beste Ernährung für einen „Säugling“ das ausschließliche Stillen ist und zwar die ersten 6 Monate! Darüber hinaus bietet die Einführung neuer Lebensmittel hinsichtlich einer Allergieprävention unter dem Schutz der Muttermilch entsprechende Vorteile. Es heißt nicht: „Ihr Kind ist jetzt 6 Monate alt, hören sie auf zu stillen!“

Grundsätzlich beruhen die Empfehlungen mit der Beikost frühestens Ende des 4. Lebensmonats und spätestens zum Beginn des 7. Lebensmonats auf folgende Faktoren. Das Verdauungssystem ist vor dem 5. Monat nicht ausgereift. Außerdem reichen angeblich die Eisenreserven des Kindes nun nicht mehr aus.

Okay, und in der Muttermilch ist dann plötzlich auch kein Eisen mehr enthalten? (Alle Nährstoffe in der Muttermilch weisen übrigens eine hohe Bioverfügbarkeit auf!)

Der Eisenspeicher ist übrigens nicht von heute auf morgen aufgebraucht, auch nicht bei nicht gestillten Kindern. Kinder mit Eisenmangel zeigen Symptome wie z.B. anhaltende Müdigkeit. Bei begründetem Verdacht wäre eine Blutuntersuchung die Maßnahme und bei Bestätigung eine entsprechende Sublimierung angebracht. Denn die Mengen Eisen über die erstmal sehr geringen Mengen eisenhaltiger Nahrung sind dann wohl zu vernachlässigen.

Für alle besorgten Eltern, die eingeredet bekommen, dass nun dringend Beikost her muss, weil das Kind nun nicht mehr satt wird: Es geht erstmal um „Bei-Kost“ nicht um „Ersatz-Kost“! Das heißt um das Kennenlernen neuer Geschmäcker und Konsistenzen. Es ist vor allem ein Angebot an das Kind, aus dem es Wählen kann ob und wie viel es davon zu sich nimmt. Das Kind wird auch erst mal nicht mehr oder länger satt. Die Einführung fester Nahrung ist ein Prozess, der Geduld und Spucke braucht, insbesondere dann, wenn das Kind eigentlich noch gar nicht bereit für diesen neuen Entwicklungsschritt ist.

Daher sollte die Selbstbestimmung des Kindes auch beim Essen im Vordergrund stehen!

Beikost-Reifezeichen dienen zur Orientierung, wann ein Kind bereit sein könnte:

Das Kind

  • Kann Gegenstände gezielt greifen, festhalten und zum Mund führen.
  • Hat abgeschwächten Zungenreflex, durch den es Nahrung wieder aus dem Mund schiebt.
  • Kann gestützt sitzen und dabei Hals und Rumpf aufrecht halten.
  • Sollte über Kopfkontrolle verfügen, also Kopf abwenden können um anzuzeigen wenn es etwas nicht essen möchte.

Kann es dies, kann man dem Kind ein Angebot machen.

Für Kinder die nicht ausreichend satt werden, heißt die Maßnahme also erst einmal, Milchmenge anpassen!

Auch wenn ich im Gespräch immer wieder die Individualität herausstelle, kommt immer wieder die Frage und wieviel muss mein Kind dann mindestens gegessen haben und wann kommt die das nächste Lebensmittel und wann ist die Mahlzeit ersetzt….? Macht euch locker! Beikost heißt erstmal Neugier und Spaß. Sättigung heißt Milchnahrung nach Bedarf- auch bei der Flaschenmilch! Das Leben läuft nicht strikt nach Plan, auch nicht die Ernährungsentwicklung!

Neben der Quantität sollte in meinen Augen der Fokus auf die Qualität der Nahrung und des Zusammenspiels zwischen Erwachsenen und Kind gerichtet werden.

Mehr dazu in anderen Artikeln.

Leckere Erfrischung plus viel Eisen und Vitamin C

19. Mai 2018

Jetzt beginnt die Beerenrzeit! Hier kommt eines meiner absoluten Lieblingsrezepte für eine kleine Erfrischung oder auch gesunde Zwischenmahlzeit:

 

Erbeer-Himbeer- Milkshake.

  • Ca. 100g Himbeeren
  • Ca. 150g Erdbeeren
  • Ca. 250ml Kokosdrink > ungesüßt!
  • Ca. 250 ml Reisdrink

Das ganze kommt nun einfach in den Mixer oder wird mit dem Zauberstab zerkleinert. Fertig! Für eine Süße Variante und noch mehr Erfrischung kann man noch 2-3 Kugeln Vanilleeis hinzu geben und mit mixen.

 

Rote Früchte haben viel Eisen und Vitamin C. Himbeeren und Erdbeeren sind zudem reich an Folsäure, Kalium und Magnesium. Kokosdrink ist isotonisch und ist ebenso reich an Kalium und Magnesium. 

Dieses Getränk eignet sich also nicht nur für kleine Kostverächter sondern besonders auch für Schwangere und Stillende Frauen.

 

Lasst es euch schmecken!

Meine persönliche Meinung zum Thema Fruchtsauger

4. Mai 2018

Immer wieder werde ich von Eltern gefragt, was ich von den sogenannten Obstsaugern halte.

Zunächst war ich erstaunt, dass es so etwas überhaupt gibt. 

Mein erster Impuls war: unötig und vielleicht sogar... gefährlich?

 

Erst einmal eine Erklärung um was es sich überhaupt handelt: An einem Kunststoff-Greifring ist ein Nylon-Netz befestigt in das man Fruchtstücke füllen kann. Der Verschluss soll Kindersicher sein. Nun kann das Kind am Fruchtstück saugen, ohne sich daran zu verschlucken.

 

Ich frage mich als erstes: Wie hat die Menschheit bisher überlebt?

Es passt natürlich in die heutige Gesellschaft, in der Mütter immer früher von Ihren Kindern getrennt werden und verlernen auf ihre Instinkte zu hören. Ein Baby beim Essenlernen zu begleiten, oder gar zu beobachten... viel zu Zeitaufwändig. Da kommt so ein Teil gerade recht. das Kind ist beschäftigt und wird nebenbei für neue Geschmäcker sensibilisiert.

 

Jetzt mal im Ernst. Es geht beim Essenlernen ja auch um den Kompetenzerwerb feste Nahrung zu bewältigen. Dies fördert man, indem man entsprechend unterschiedliche Konsistenzen anbietet unter kontrollierten Bedingungen.

Für die Kariesprophylaxe kann es ebenfalls nicht von Vorteil sein, wenn sich übermäßig lange die Fruchtsäure ausbreiten kann und somit Glegenheit hat die Zähne anzugreifen. Mit anderen Worten- ein Fruchtsauger hat den gleichen Effekt wie Dauernuckeln z.B. an süßen Getränken.

 

Ich bin der Meinung, man tut besser daran, sein Kind über entweder die klassische Beikost an neue Geschmacksrichtungen zu gewöhnen oder noch besser mit geeignetem Fingerfood, dass nebenbei auch gleich einen Kauanlass schafft und somit die Mundmuskulatur stärkt.

Mein Tipp für ängstliche Ess- Begleiter: Ein 1. Hilfe Kurs am Kind, in dem man unter anderem lernt, wie man im Notfall bei ernsthaften Verschlucken reagiert. Das kann enorm beruhigen. Im übrigen haben Kleinkinder einen vorverlagerten Würgereflex, der entsprechend meistens lange zuvor ausgelöst wird, bevor ernsthaft was im Hals stecken bleibt.

 

Ein anderer Aspekt ist das Thema Enkel-Tauglichkeit für unseren Planeten und Konsumgesellschaft. Die Industrie hat ein weiteres überflüssiges Plastikprodukt erfunden an dem sie sich auf Kosten der Erde bereichert.

 

Mein Fazit: Kann man machen- MUSS MAN ABER NICHT

 

Wundermittel Muttermilch

6. Jun 2018

Stillen ist die natürliche Form aller Säugetiere und des Menschen der Nahrungsaufnahme und der Bindungsbeziehung zur Mutter.

Es ist die physiologisch und psychologisch ideale Ernährungsform.

Den Bedarf, also wie häufig und wie lange die Stillmalzeit dauert, bestimmt das Baby. Normalerweise regelt die Abnahmemenge und Häufigkeit die Produktion der Muttermilch.

Die Milch ist optimal und individuell auf den Nährstoff- und Energiebedarf des Säuglings abgestimmt. Sie verändert sich während der Mahlzeit.

So ist die Vordermilch durch ihren höheren Wassergehalt eher durstlöschend, während die darauf folgende Hintermilch durch ihren höheren Fettgehalt eher sättigend ist.

Muttermilch verändert sich während der gesamten Stilldauer.

Die Vormilch, oder auch Kolostrum genannt, die unmittelbar nach der Geburt vorhanden ist, enthält viele immunologisch wirkende Substanzen. Die reifere Muttermilch enthält wieder eine andere wirksame Zusammensetzung.

Ein weiterer Vorteil des Stillens ist auch, dass die Milch immer verfügbar, hygienisch Einwandfrei, wohl temperiert und kostenlos ist.

Sollte die Mutter ausnahmsweise mal nicht zur Stelle sein oder es kann aus einem anderen Grund nicht gestillt werden, so kann man die Muttermilch auch einfach abpumpen und bis zu 6 Monaten einfrieren um sie später mit der Flasche zu füttern. Ebenfalls dient sie auch zur Herstellung von Brei in der Beikostzeit und bietet so eine echte Alternative zu Kuhmilch.

Das ist aber noch lange nicht alles…

Muttermilch dient auch als Medizin bei den unterschiedlichsten Wehwehchen. Ob Wunder Po, juckende Ausschläge, Milchschorf, zur Wundreinigung, bei Augen-, Ohrenentzündungen, oder Schnupfen. Muttermilch hat nachweißlich eine antiseptische und entzündungshemmende Wirkung. Man kann zum Beispiel auch Muttermilch Nosoden in Form von Globoli herstellen lassen, diese sind dann speziell für das entsprechende Kind zugeschnitten.

Muttermilch ist nicht nur für das gestillte Kind ein tolles Mittel, sondern sie hilft auch bei z.B. Hautproblemen der anderen Familienmitglieder.

Man kann auch darüber nachdenken, die Muttermilch als Nahrungsmittel nicht nur für das Stillkind zu verwenden. Die Frage ob der Mensch grundsätzlich Milch nach dem Säuglingsalter zu sich nehmen sollte, muss jeder für sich klären. Ich weiß dass viele beim Gedanken daran, menschliche Muttermilch zu konsumieren, die Nase rümpfen, wohingegen der Konsum von Kuh-, Ziegen-, Schafs-, und Stutenmilch als vollkommen normal angesehen wird. Dabei hat Mutter Natur auch diese Milch eigentlich für die eigene Spezies vorbehalten…

Neben dem Trinken der Milch- gut und gerne auch im Kaffee oder Tee, besteht ebenso die Möglichkeit Käse daraus herzustellen oder herstellen zu lassen.

 

Mäkelige Esser

14. Sep 2017

Viele Kinder sind über einen mehr oder weniger langen Zeitraum, sehr selektiv in ihrem Essverhalten. Häufig mögen Kinder keine Soßen, Gemüse nur als Rohkost oder Suppe, Brot nur ohne Belag oder essen nur Nudeln, aber keinen Reis. Die seltsamen Vorlieben und Abneigungen sind vielfältig. Manchmal  essen Kinder über Jahre hinweg nur eine Handvoll verschiedener Lebensmittel.

Für Eltern können solche Essenssituationen sehr belastend sein und nicht selten sorgen sie sich um die Gesundheit ihrer Kinder. Doch in der Regel entwickeln sich diese Kinder normal und sind gesund. Selten kommt es wirklich zu einem Nährstoffmängel, Zum einen dauert es lange dauert bis die Reserven aufgebraucht sind, zu andren findet in der Regel eine ausreichende Aufnahme an Vitaminen und Mineralien, wenn auch nur über einzelne Lebensmittel statt. Häufig geht dieses „mäkelige“ Essverhalten von alleine vorbei.

Wichtig dabei ist der Situation nicht zu viel Bedeutung beizumessen und immer wieder Nahrungs-Angebote ohne Druck, Zwang, oder Belohnung zu machen. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Kind an der Nase herum führen!

Die goldene Regel lautet: Sie bestimmen was auf den Tisch kommt, das Kind bestimmt ob und was es davon isst und ebenso wieviel!

Die Mengen die Kinder essen, variieren oft von kaum etwas bis hin zu Riesen-Portionen. Diese Tatsache geht nicht selten mit dem Wachstum des Kindes einher. Oft gleichen Kinder ein diese Mengenunterschiede zu einem anderen Zeitpunkt  später wieder aus. Manchmal verweigern Kinder auch das Essen, um Grenzen auszutesten oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn Sie sich an die Regel halten, wird das Kind so schnell seine Grenze begreifen.

Versuchen Sie auch  in schwierigen Essenssituationen möglichst ruhig und gelassen zu bleiben.

Nutzen Sie den Einkauf und die Nahrungszubereitung als qualitative Zeit mit Ihrem Kind und lassen sie es mithelfen.

Bieten sie viele Gelegenheiten in denen das Kind Kontakt zu gesunden Lebensmitteln erhält, auch wenn es diese nicht essen möchte.

Seien Sie Vorbild!

Sofern Ihr Kind gedeiht, aktiv und gesund ist, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

Wenn Sie dennoch Bedenken haben können Sie ihr Kind einem Arzt vorstellen. Gerne berate ich Sie ausführlich und stelle mit Ihnen gemeinsam Ernährungspläne und/oder Verhaltensregeln auf, bzw. gebe Ihnen Ideen an die Hand.

Pommes müssen nicht nur aus Kartoffeln sein!

10. Sep 2017

Für Pommes eignen sich:

 

Süßkartoffel die sehr lecker schmeckt und sie ist eine gute Quelle für Mineralstoffe und Vitamine.

 

Rote Beete die ebenfalls süßlich schmeckt, toll aussieht und viel Eisen enthält.

 

Kohlrabi welcher ein bekömmliches Kohlgemüse ist und ebenfalls viele Vitamine und Mineralien enthält.

 

Einfach das Gemüse schälen und in Stifte schneiden.

Mit etwas Olivenöl mischen und auf einem Backblech im Backofen bei 175 Grad Umluft rund 40 Minuten backen.

 

Übrigens: Seien Sie kreativ! Es eignen sich noch viele andere Gemüsesorten. Einfach ausprobieren! :)

 

Man könnte es auch in der Fritteuse frittieren, aber die fettarme Variante aus dem

Backofen ist zu bevorzugen! 

 

Passend dazu noch ein Rezept für selbstgemachten Ketchup:

 

  • 100 ml passierte Tomaten (Passata)
  • 2 EL  Tomatenmark
  • 1El naturtrüber Apfelessig
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • ½ TL Gemüsebrühe

Alle Zutaten miteinander verühren. Fertig!



 

 

Quetschies

10. Sep 2017

 

Zurzeit sind die sogenannten Quetschies voll im Trend.

Was soll an diesen nun falsch sein?

Es gibt doch viele Angebote von - sogar Bio- Herstellern, die gesunde und Zucker, -Konservierungsstoff,- künstliche aromafreie Produkte anbieten?

Sie sind praktisch, lange haltbar, Kleckern ist praktisch ausgeschlossen. Sie nehmen wenig Platz weg und sind leicht.

Es gibt inzwischen ja sogar selbst- und wieder befüllbare Behältnisse für das eigene, selbsthergestellte Obstmus.

Ich gebe zu, auch ich kaufe hin und wieder ein solches Obstmus als Zusatz zum Pausenbrot um etwas Abwechslung ins Programm zu bringen- für mein 8-jährige Tochter! Diese hat bereits gelernt zu kauen, sie isst regelmäßig bissfeste Frischkost und erhält diesen Quetschie vorwiegend als Süßigkeit!

Das Problem ist an diesen Produkten, dass viele Kinder den überwiegenden Teil ihrer Nahrung quasi flüssig auf diese Weise erhalten. Und zwar ohne Umwege über feste Nahrung, von der Flasche/ Brust angefangen. Viele Kinder haben zudem ständig Zugriff auf schnelle Mahlzeiten, die nebenbei eingenommen werden können.

Die Quetschies enthalten aber eine große Menge an Zucker, wenn auch Fruchtzucker. Außerdem ist der Säuregehalt enorm. Diese Tatsache hat zum einen negativen Einfluss auf die Zahngesundheit. Durch das umspülen der Zähne mit dem Fruchtmus, werden diese angegriffen und es bildet sich schnell Karies. 

Zum anderen erhalten die Kinder auf diesem Wege zu viel Zucker, was die Gefahr für Übergewicht schnell steigen lässt.

Vor allem Kleinkinder brauchen Nahrungsangebote, die zum Kauen anregen! Einerseits muss die Kaumuskulatur zum Zerkleinern der Nahrung erst erlernt und trainiert werden, andererseits ist eine ausgeprägte Mundmotorik essentielle Grundlage zum Spracherwerb!

Bleibt noch zu sagen, dass diese Quetschies einen Haufen Müll produzieren und viel zu teuer sind!

Letztlich handelt es sich um ein industriell verarbeitetes Lebensmittel, welches nie an frisches knackiges Obst an den Nährwert, aber auch an das sinnliche Empfinden herankommt.

 

Augen auf beim (Baby-)Nahrungskauf!

9. Nov 2017

In unserem Land gibt es Nahrung im Überfluss. Dennoch gibt es zahlreiche, zum Großteil Ernährungsbedingte Krankheiten. Man bedenke wie vielen Schadstoffen wir heute ausgesetzt sind. Umweltgifte und Strahlungen sind nur ein Teil davon. Ein großer Teil geht auf unsere industriell verarbeiteten Lebensmittel und natürlich deren Umverpackung zurück.

Neben dem Anbau von Getreide, Obst und Gemüse, welches selten von Pestiziden, Fungiziden und Düngemittel verschont bleibt, kommen dann auch noch Verarbeitung selbst und Zusatzstoffe hinzu. Da wird Konzentriert, Extrahiert, Gekocht, Ultrahocherhitzt und Konserviert.

Natürliche und vor allem gesunde Nahrungsmittel findet man daher nur noch selten.

Ich möchte mich aber heute auf die Baby und Kleinkindnahrung in den Regalen unserer Supermärkte und Drogerien beschränken.  Was fällt mir da auf?

Die künstliche Verlängerung der Milch-Phase. Nein, es ist wahrlich alles andere als Notwendig Kindern Folgemilch, Kindermilch oder Kleinkindmilch zu verabreichen! Als erstes wird diese Milch in aller Regel in einer Saugflasche angeboten. Das hat neben einer erhöhten Kariesgefahr auch den Nachteil, dass die Kinder nicht kauen müssen. Kauen ist aber enorm wichtig. Es ist viel mehr als nur die Zerkleinerung von fester Nahrung- bei der, mit Verlaub, viele Kleinkinder Schwierigkeiten haben. Kauen fördert vielmehr auch den Aufbau der gesamten Mundmuskulatur, welche essentiell für den Spracherwerb ist! Auch Quetschies haben entsprechend negativen Einfluss auf die Mundmuskulatur. Ebenso werden, durch die immer gleichbleibenden Konsistenten der Gläschenkost, die Kinder wenig zum Kauen angeregt.  

Zucker! In aller Regel haben die Milchprodukte Folgemilch 2-4 und die Kindermilch einen erhöhten Zuckeranteil. Aber nicht nur diese. Keksbrei, Stratiatellabrei, Schokobrei usw. sie alle enthalten Zucker! Zucker ist wieder extrem Zahnschädlich. Er enthält außerdem Energie, die wiederum das Adipositas Risiko steigen lässt. Zucker kann Symptome auslösen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Nervosität, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche. Auch an der Entstehung von Magen- und Darmproblemen Verdauungsproblemen, Blähungen und Pilzbefall kann Zucker beteiligt sein. Vor allem macht er den Körper anfällig für "Infektionskrankheiten", da er auch negative Auswirkungen auf das Immunsystem hat. Nicht zuletzt kann eben auch eine Zuckersucht entstehen. In jedem Fall aber eine Präferenz für den süßen Geschmack, was wiederum der Nahrungsmittelindustrie entgegen kommt.

Viele der Nahrungsmittel sind tot! Schon mal an Hipps Kindermilch gerochen? Oder gar probiert? Dieses Produkt hat rein gar nichts mit tierischer Milch zu tun, außer dass der Rohstoff von der armen Kuh stammt.

Warum gibt es bereits so viele Produkte mit Schokoladen- und Vanille-Aroma für unter 1-Jährige? Es macht ernährungsphysiologisch überhaupt keinen Sinn! Es schafft einfach nur eine Vorliebe für diese Aromen,  welche nachhaltig unsere Nahrungsmittelwahl beeinflussen. Noch vor wenigen Jahren war in fast jeder Säuglingsmilch Vanille Aroma zugesetzt. Es regt den Appetit an. Wissen Sie, dass auch nur deshalb in den meisten Supermärkten ein Backshop am Eingang platziert ist, weil die ausströmenden Aromen ihre Kauflust steigern? Manche Supermärkte haben Gerät, die dezent Vanillearoma versprühen. Sie sind unbewusst darauf Konditioniert und es regt Ihren Appetit an und Sie kaufen!

Die meisten verarbeiteten Lebensmittel enthalten neben Zucker und Aromen auch zu viel Salz und Fett. Auch Babynahrung!

Ihre Kinder werden trainiert auf süße, fettreiche aber auch salzige Kost zurückzugreifen- auch im Erwachsenenalter! Die zahlreichen  Folgeerkrankungen von Übergewicht sind bekannt. Herz-Kreislaufstörungen und Probleme der Knochen und Gelenke sind dabei wohl die Bekanntesten.

Auch der Blick auf die Müllberge sollte nicht vernachlässigt werden. Verpackung wird auf Umweltkosten und Kosten unserer Gesundheit Produziert und der Müll verbrannt oder über viele Jahre gelagert. Plastik landet in unseren Meeren, in unsrem Trinkwasser, auf unseren Feldern, in die Körper der Tiere in unsere Mägen….

Palmfett, ist fast überall enthalten und wird in Plantagen angebaut, für die Wälder gerodet werden…

Es lohnt sich einfach mal eine Verpackung umzudrehen und nachzulesen, welche Inhaltsstoffe das Produkt ihrer Wahl beinhaltet! Noch mehr lohnt es sich, die Vorteile aber auch die positiven Nebeneffekte des selbst zubereiten zu erfahren. Rohe Lebensmittel haben Aromen, Vitamine, man kann Kreativ werden, Rezepte in Gemeinschaft ausprobieren, Kinder an diese Lebensmittel heran führen und ihnen wichtige Kompetenzen beim gemeinsamen Zubereiten mit auf den Weg geben. Kinder die täglich frische, selbst zubereitete Speisen zu sich nehmen haben eine höhere Akzeptanz gegenüber neuer Lebensmittel.

 

Beschreibungen der Veranstaltungen:

Beikost:

Es handelt sich um den Übergang von flüssiger Milchnahrung  zur festen Nahrung am Familientisch.

Jeder Teilnehmer erhält ein Skript mit Zusammenfassungen der wichtigsten Informationen sowie Rezepten.

Die Dauer des Vortrages beträgt 1,5 Stunden.

 

Ich gehe auf Punkte ein wie:

  • Woran erkenne ich den richtigen Zeitpunkt um mit der Beikost zu beginnen?
  • Wie sieht die richtige  Zusammensetzung der Nahrung für das Baby aus?
  • Gläschenkost oder selbst kochen?
  • Baby led Weaning oder klassische Breikost?
  • Aspekte der Allergieprävention
  • Vegan/ Vegetarische Kinderernährung
  • Praktische Umsetzung

 

Gesunde Ernährung für Kleinkinder:

Die Ernährungsweise bereits im 1. Lebensjahr ist essentiell für die spätere Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Eltern sind häufig verunsichert, welche Ernährung nun die richtige ist. Es gibt zum Einen eine breite Palette der Nahrungsmittelindustrie an Ernährungsprodukten für Säuglinge und zum Anderen viele Halbwahrheiten die über Mundpropaganda weitergegeben werden. Ich biete Ihnen Unterstützung und  zuverlässige Antworten auf Ihre Fragen.

  • Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus?
  • Wie groß sollten die Portionen sein
  • Goldene Regeln der Ernährungserziehung
  • Kauen lernen
  • Lebensmittel Zusatzstoffe 
  • Praktische Umsetzung

Jeder Teilnehmer erhält ein Skript mit den wichtigsten Inhalten und Rezepten.

Die Dauer beträgt ca. 1,5 Stunden.

Stoffwindeln:

Ich zeige die Vor- und Nachteile von den verschiedenen Windelsystemen auch im Vergleich zu Wegwerfwindeln auf, in Hinblick auf Umwelt und der Hautgesundheit. Ich bringe einen Koffer voller Modelle zum Anfassen mit!

Der Workshop dauert 2,5 -3 Stunden und findet ggfs. an zwei Tagen statt. Im 1. Teil wird es um Vor und Nachteile von Stoffwindeln und um die Ökobilanz gehen. Grob werden die unterschiedlichen Systeme vorgestellt. Im 2. Teil stelle ich konkret Vor- und Nachteile der Systeme heraus, erkläre die Wirsamkeit der unterschiedlichen Materialien und des Zubehörs und zeige Falttechniken und gebe ggfs. Tipps zur Pflege der Windeln.

Jeder Teilnehmer erhält ein Skript mit einer Zusammenfassung der Informationen!

 

Schlafbegleitung für Babys und Kleinkinder:

 

 "Schläft Dein Kind schon durch?"

Diese Frage bekommen Eltern häufig gestellt und geraten damit schnell unter Druck.

Doch was ist eigentlich durchschlafen und was braucht mein Baby um gut in den Schlaf zu finden?

Wie erkenne ich die Signale meines Babys?

Darf mein Baby in meinem Bett schlafen und verwöhne ich es wenn es nur auf meinem Arm einschläft?

Diese und anderen Fragen stellen wir uns in diesem Workshop. Er richtet sich vor allem an werdende Eltern und Eltern junger Babys, aber auch für Eltern älterer Kinder unter 3 Jahren.

Dauer 1 Stunde

 

Herausfordernde Spiele aus Alltagsmaterialien selbst herstellen:

Vorgefertigtes Spielzeug für Babys und Kleinkinder hat meistens nach kurzer Zeit ausgedient und wird langweilig. Ich zeige Ihnen Beispiele wie man aus günstigen Alltags- und Recycling- Materialien herausfordernde Spiele für 1-3 Jährige herstellen kann und welche Entwicklungsbereiche damit gefördert werden. Einiges können wir vor Ort gemeinsam basteln.

Die Dauer des Workshops beträgt 2 Stunden.

 

"Einstimmung auf dein Baby"

Ein Angebot für Schwangere

Die Ankunft eines Babys erweckt sowohl Freude als auch Unsicherheit. Dieser Kurs gibt dir fachlichen Input, damit zur Freude auch eine wachsende Sicherheit kommt. Themen können Babys Signale, beziehungsvolle Pflege, gesunder Babyschlaf usw. sein. Um eine gute Bindung und die eigene Intuition zu fördern, leite ich Entspannungsübungen und Phantasiereisen zu deinem Baby an. Es wird außerdem ausreichend Raum für Austausch und Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby geben.

Einricher Waldspielgruppe

 

Dieses Angebot richtet sich an alle, die gerne mit ihren 18-36 Monate alten Kindern oder Enkelkindern Erfahrungen in der Natur machen wollen. Gemeinsam spazieren wir im Tempo der Kinder durch den Katzenelnbogener und Klingelbacher Wald, beobachten und entdecken dabei Tiere und Pflanzen. Für die Kinder ist die Natur eine vielfältige Herausforderung die sinnlich erfahren werden will. Wir singen, spielen und gestalten mit Naturmaterialien und die Kinder können ihrem natürlichen Bewegungsbedürfnis nachkommen. Im Vordergrund steht das freie Spiel der Kinder, aber auch natur-bezogene Aktivitäten und kleine Rituale.

Spiel- und Sing- Kreis für Kinder von 12- 24 Monaten

Die Kurstreffen starten jeweils mit einem kurzen Singkreis und enden auch damit. Jedes Treffen steht unter einem bestimmten Thema (Trotz/ Autonomiephase, Ernährung, Abschied von der Windel, Übergang in die Kita, u-ä.) Hier lernen Sie und Ihre Kinder verschiedene Lieder und Fingerspiele, wodurch die Sprachentwicklung gefördert wird. Außerdem bringe ich entwicklungsfördernde Spielideen aus Alltagsmaterialien mit, die ich den Kindern zum ausgiebigen Spielen und Experimentieren zur Verfügung stelle und die leicht im Alltag zu Hause umgesetzt werden können. Sie als Eltern begleiten Ihr Kind gezielt bei seinen Lernerfolgen und haben die Möglichkeit sich mit anderen Eltern auszutauschen und erzieherische Tipps durch mich als erfahrene Pädagogin zu erhalten.